Editorial

In unserer Rubrik EEC-Gesichter stellt sich heute unsere langjährige Multiplikatorin Jutta Burdorf-Schulz vor. Sie berichtet über ihren Werdegang und ihre Zeit als Entwicklungshelferin in Uganda.In unserem Netzwerk gab es wieder einige interessante Begegnungen von EEC-BeraterInnen: sie kamen im ostfriesischen Aurich, in Berlin und in Stuttgart zusammen. In diesem Newsletter lesen Sie Berichte über diese Treffen. Es sind wieder einige neue Publikationen rund um das Thema Early Excellence erschienen. Zwischen den Jahren finden Sie hoffentlich die Zeit, etwas zu schmökern und sich mit der ein oder anderen Neuerscheinung vertraut zu machen.Sicherlich freuen werden sich viele von Ihnen auf den nächsten EEC-Fachtag in Frankfurt am …

Fortbildung

Early Excellence Weiterbildung jetzt auch in Hannover Ab dem Jahr 2013 wird es erstmalig einen weiteren Ableger der Weiterbildung zur BeraterIn für den Early Excellence Ansatz – integrierte Zentren für Kinder und Ihre Familien – in Hannover geben. Die Weiterbildung findet mit Unterstützung der Heinz und Heide Dürr Stiftung statt und orientiert sich an den Standards des Early Excellence Vereins. Sie bietet 20 Plätze und wird in sechs Modulen von jeweils drei Tagen in Kooperation des städtischen Fachbereichs Jugend und Familie mit der Volkshochschule Hannover durchgeführt. Start für das erste Modul ist der 2. bis 4. September 2013. Auch die …

Newsletter 2012/4

Das traditionelle Seifenblasen Dr. Annette Lepenies und Barbara Kühnel mit den AbsolventInnen Forbildung 2012 Feierliche Zertifikatsverleihung in Berlin Vom 16. bis zum 18. November 2012 hat das letzte der sechs Seminare der Early Excellence Vereinsfortbildung stattgefunden. Es wurde die geleistete Arbeit der TeilnehmerInnen während der Fortbildung und die Umsetzung  in die Praxis in schriftlicher Ausarbeitung und Abschlußpräsentation dokumentiert. Bei einem gemeinsamen Abendessen in einem indischen Restaurant wurden in lockerer Atmosphäre die Kontakte untereinander intensiviert und ein Ausblick auf die gemeinsame Netzwerksarbeit gegeben. Die 23 Teilnehmer können mit ihren Zertifikaten, die von Dr. Annette Lepenies überreicht wurden, den Qualitätsgedanken des Early Excellence …

PFH

Elternbegleitung Plus im Familienzentrum Mehringdamm Die für das Programm ausgewählten Modellstandorte werden jährlich mit 10.000 EUR gefördert, um lokale Kooperationstrukturen für neue zielgruppenspezifische Angebote und Zugangsmöglichkeiten für bildungsferne Familien und Eltern mit besonderem Beratungsbedarf zu unterstützen. Zielgruppe sind Familien mit Kindern im Kitaalter bis zum Ende der Grundschulzeit. Ziel des Projekts ist, Kinder und ihre Eltern in den Bereichen Erziehung und Bildung kompetent zu begleiten und zu beraten. So sollen die Eltern in ihrer Erziehungskompetenz gestärkt werden, sicherer in der Kommunikation mit den Fachkräften in Kita und Schule werden und die Wahrnehmung für die Fähigkeiten und Interessen ihrer Kinder besser …

Aurich

EEC-Beraterinnen des Jahrgangs 2011 reflektieren im Europahaus. Ein Bericht von Nina Bünte und Monja Krafft Beim ersten Reflexionstreffen im September 2012 in Ostfriesland wurden Erfahrungen mit dem Early Excellence-Ansatz ausgetauscht. Bereits innerhalb der Weiterbildung im Jahr 2011 zur BeraterIn für EEC im Pestalozzi-Fröbel-Haus in Berlin wurde schnell klar, dass die TeilnehmerInnen untereinander durch die verschiedenen Professionen, Einrichtungen und Erfahrungen sehr voneinander profitieren konnten. Alle hatten ein großes Interesse daran, dieses durch die Weiterbildung entstandene Netzwerk zu erhalten und auch über die gemeinsame Zeit in Berlin hinaus in regelmäßigem Kontakt zu bleiben. Aus diesem Grund lud Monja Krafft die Gruppe im September …

EEC-Gesichter

Early Excellence – was sonst?Jutta Burdorf-Schulz berichtet über ihren Werdegang Geboren wurde ich 1958 in Niedersachsen im kleinen, beschaulichen Städtchen Hoya an der Weser. Mit 16 Jahren begann ich eine Ausbildung zur Erzieherin in Celle und arbeitete nach meinem Abschluß noch zwei Jahre in einem Kinderheim. 1981 ging es beruflich dann weiter voran, als ich einen Studienplatz an der evangelischen Fachhochschule für Sozialwesen in Hanover bekam und eine aufregende Zeit als Studentin in vollen Zügen genießen konnte. Danach kam die raue Realität der Praxis. Ich arbeitete als Sozialarbeiterin in der Offenen Jugendarbeit und musste erkennen, dass es nicht immer einfach …

Workshop

Zwerge, die auf Riesen stehen An fünf Workshopterminen von November 2011 bis Juni 2012 hatten 120 Schul- und Kindergartenkinder von PFH-Einrichtungen die Möglichkeit, Raumskulpturen im Bauhaus-Archiv in Berlin zu erarbeitet. Die Workshops, die unter dem Motto Zwerge, die auf Riesen stehen liefen, fanden unter fachkundiger Anleitung der Architektin Katharina Stahlhoven statt. Die Kinder sollten den Fragen nachgehen: Was ist Groß? Was ist klein? Wann bin ich ein Zwerg? Wann ein Riese?. Aufgabe war es, aus Plastikrohren mit einer einfachen Verbindungstechnik aus Ringen und Kabelbindern räumliche Skulpturen zu schaffen und mit diesen den Hof des Museums zu erobern. Das Material für die Bauwerke – etwa …

Forschung

Wirkfaktoren von Familienzentren mit Early Excellence Ansatz in Hannover Im Auftrag des nifbe wurde eine wissenschaftliche Evaluation der bestehenden und sich entwickelnden Familienzentren in Hannover und Region durchgeführt. Dieses Forschungsprojekt wurde von der Hochschule Hannover unter der Leitung von Prof. Dr. Dörte Detert von September 2009 bis Dezember 2011 evaluiert und jetzt veröffentlicht. Ziel des Projekts war die Entwicklung derjenigen Kindertagesstätten zu evaluieren, die sich in Hannover auf den Weg zum Familienzentrum im Sinne des Early Excellence Ansatzes gemacht haben. Der Fokus lag dabei auf den Wirkfaktoren in bildungsrelevanten und netzwerkbildenden Bereichen. Da trägerübergreifend gleiche Qualitätsstandards entwickelt worden waren, sollten …

Aktuell

Frühpädagogische Fachkräfte unterwegs in Europa. Ein Bericht von Monja Krafft und Ulrike Seinen-Schatz Alle Kinder wachsen heute in eine vielfältige Welt hinein, die sich auch in der Kindertagesstätte widerspiegelt: In der Gruppe sind Kinder mit unterschiedlichen Kulturen und Sprachen, aus unterschiedlichen Familienkonstellationen, mit und ohne Behinderung, unterschiedlichen Alters, aus armen oder reichen Verhältnissen. Kindertageseinrichtungen müssen sicherstellen, dass alle Kinder gleichermaßen von den Bildungsangeboten profitieren. Interkulturelle Kompetenz wird dadurch ausdrücklich zu einem Teil der beruflichen Professionalität von ErzieherInnen. Der kulturelle Lebenshintergrund sowie die damit verbundenen Traditionen, Sitten und Gebräuche der einzelnen Menschen knüpfen an eine spezifische Werteauffassung und ein bestimmtes Verständnis …