Newsletter 2008/3

Wir können hier nur exemplarisch an vier Bundesländern einen Ausschnitt über die zahlreichen Initiativen in Deutschland zeigen. Schicken Sie uns Presseartikel, Weblinks oder Kurzporträts. Dann berichten wir hierüber in den nächsten Newsletterausgaben. Bayern Rosenheim In Rosenheim soll das Pfarrzentrum Christkönig zum Familienzentrum werden. Besonderes Augenmerk legt das neue Konzept auf die individuelle frühkindliche Förderung und Erziehung. Oberbayrisches Volksblatt, 18. April 2008 (Beitrag von Marisa Pilger (freie Journalistin), erschienen im Oberbayrischen Volksblatt, 18. April 2008) Niedersachsen Goslar, Hannover, Nienhagen, Oerbke, Wolfsburg In Hannover werden Familienzentren in sozialen Brennpunkten aufgebaut. Mehr… In Wolfsburg wurde das erste Kinder- und Familienzentrum eröffnet. Und in …

Newsletter 2008/3

Die Herausforderung bei Early Excellence ist, jede Einrichtung im lebendigen Dialog mit Kindern und Eltern weiter zu entwickeln und fähig zu machen, sich einem wandelnden Umfeld ständig neu anzupassen.Dr. Sabine Hebenstreit-Müller

Das PFH besucht London

„Sure Start“-Children’s Centres in London:Integrative Einrichtungen für Kinder und ihre Familien   Das Pestalozzi-Fröbel-Haus baut seit 2001 beispielhaft und in enger Kooperation mit einer englischen Einrichtung Early-Excellence-Centres in Deutschland auf. In diesem Zusammenhang beschäftigen wir uns immer wieder mit der Frage: Wie entwickelt sich Early Excellence in England weiter, welche Erfahrungen und Neuausrichtungen sind zu beobachten? Im Juni 2008 unternahmen nun 15 PFH-Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die an zentralen Stellen im Hause die Arbeit mit Early Excellence vorantreiben, eine Studienreise nach London. Wir besuchten zwölf Children’s Centres – allesamt Einrichtungen, die für die Arbeit mit Early Excellence wichtige Impulse geben. Im …

Mülheim bildet – von Anfang an

Drei Pilot-Kitas in Mülheim an der Ruhr auf dem Weg zur Early Excellence Einrichtung Die sechsjährige Laura steht vor der Staffelei. Sie malt und mischt allerlei Farben. Die Erzieherin schaut der Kleinen zwischendurch über die Schulter. Das Mädchen probiert spontan aus, welche Mischungen zu welchen neuen Farben führen. Mia, die ihrer Kreativität auf der anderen Seite der Staffelei Ausdruck verleiht, streckt ihren Kopf herüber und betrachtet Lauras buntes Gemälde; die erklärt ihr, die Bedeutung der Kreise, Linien, Tupfer und Ornamente. Mias Finger zeigt auf einen orangefarbenen Fleck und sie ruft aus: „Die Farbe will ich auch! Zurück bei ihrem Bild …

Grußwort Heide Dürr

Qualitätskriterien im Early-Excellence Ansatz Die ersten zehn Jahre sind prägend bei einem Menschen. Was sich so selbstverständlich anhört, wird in Deutschland in der Öffentlichkeit und der Politik erst seit kurzem thematisiert. Wie und was Kinder vor der Schulzeit lernen und mit welchen Mitteln jedes einzelne Kind in seiner ganz persönlichen Entwicklung bereits in frühen Jahren gefördert werden kann, stand lange nicht im Fokus der Bildungsdiskussion in Deutschland. Auch nicht, dass erst mit einer Einbeziehung der Eltern in die Bildungsprozesse ihrer Kinder nachhaltige Ergebnisse erzielt werden. Andere Länder sind in dieses Thema früher eingestiegen. Die Heinz und Heide Dürr Stiftung hat …

Neuerscheinungen

Neue Publikationen im PFH In der DVD-Publikationsreihe des PFH sind zwei neue Videodokumentationen veröffentlicht worden: „Wie lernt mein Kind? – Erziehungspartnerschaft im Early Excellence Zentrum“ Kamera-Ethnographische Studien des Pestalozzi-Fröbel-Hauses, DVD 3Von Bina Elisabeth Mohn und Sabine Hebenstreit-Müller Die Studie ist im Berliner Kinder- und Familienzentrum Schillerstraße entstanden.Wie gelingt die Zusammenarbeit von Eltern und Erzieher/innen? Wie können sie sich über die Entwicklung und Bildungsprozesse der Kinder verständigen? Am Beispiel von vier Kindern im Alter zwischen zwei und sechs Jahren werden Wahrnehmung und individuelle Förderung in Elternhaus und Kita untersucht und das Kooperationsmodell des sog. ‚Pen-Green-Loops‘ vorgestellt.Die kamera-ethnographischen Studien zeigen die Vorlieben …

Liebe Leserinnen und Leser,

der zweite Newsletter wird internationaler. Margy Whalley berichtet in ihrem Grußwort über die Arbeit in Pen Green und England. Zehn Multiplikatoren sind im Mai nach Corby und Wolferhampton gereist und stellen ihre ganz persönlichen Eindrücke vor. In einem Besuchsbericht erhalten Sie darüber hinaus Informationen über die Rahmenbedingungen der englischen Zentren. Und dann ist auch viel in Deutschland passiert. Margy Whalley sieht die Children’s Centres in England als Hoffnungsträger fortschrittlicher Politik , welche die individuellen Wünsche und Hoffnungen von Eltern und Kindern mit den gemeinsamen Ansprüchen von Familien verbinden und diese in die Gemeinde integrieren können. Und wir in Deutschland können …

Early Excellence Centres in Deutschland

Umfrage Wenn Sie Initiativen in Ihrem Umfeld kennen, die bereits nach dem EEC-Ansatz arbeiten oder sich in dieser Richtung orientieren möchten, dann bitten wir um Informationen zu: – Namen der Einrichtung mit Adresse – Ansprechpartner/in (möglichst mit Telefonnr./E-mail Adresse) Wir haben einige Fragen formuliert, die hier heruntergeladen werden können. Einige von Ihnen können diese Fragen vielleicht direkt beantworten. Dankbar sind wir auch allen, die den Fragebogen an weitere bekannte Einrichtungen weiterleiten. Die ausgefüllten Fragebögen senden Sie bitte an uns per Mail oder Fax zurück. Vielen Dank für Ihre Unterstützung!!! Hier kann der Fragebogen heruntergeladen werden

Portrait

Kotti e.V.: Integration durch Bildung- Kreuzberger Kitas auf dem Weg zum Early Excellence Centre Das Einzugsgebiet der Kitas des Trägers Kotti e.V. ist das Kottbusser Tor in Berlin, das allgemein als sozialer Brennpunkt charakterisiert wird und dessen Bewohnerschaft überwiegend nichtdeutscher Herkunftssprache ist, über niedriges Einkommen verfügt und sich durch Abhängigkeit von Transferleistungen, geringem Bildungsniveau sowie geringem sozialen Status auszeichnet. Die Familien im Sozialraum sind konfrontiert mit hoher Arbeitslosigkeit, ethnischen Konflikten und Konflikten aus unterschiedlichen Lebenssituationen. Die „Sprachlosigkeit“ vieler Migranten verhindert für Familien und deren Kinder den Zugang zu Bildungsangeboten. Vor einigen Jahren sind wir auf den Early Excellence Centres Ansatz …

St. Stefan

Familienzentrum für den Stuttgarter Westen Bereits am 7. Dezember 2007 wurde das Familienzentrum St. Stefan mit einem feierlichen Festakt eingeweiht und der Öffentlichkeit vorgestellt. Es bietet Familien – unabhängig von deren Religions- oder Konfessions-Zugehörigkeit – ein breit gefächertes Kurs- und Beratungsprogramm. Träger ist die katholische Kirchengemeinde St. Elisabeth, die bereits sechs pädagogische Einrichtungen unterhält. Mit dem Familienzentrum wollte die Gemeinde einen Schritt weiter gehen und Familien in ihrem oft schwierigen Alltag noch umfassender unterstützen. Schon seit Oktober 2007 nehmen die Mitarbeiterinnen an Fortbildungen gemeinsam mit den Teams von St. Josef im Stuttgarter Osten teil. Ein Ort der Begegnung für Menschen …