Neue Studien

Von drei bis zu mehr als sechs Kindern: Studie der Bertelsmann Stiftung zum Betreuungsverhältnis in Kitas Ein Verhältnis von 1 zu 3 – also einer Erzieherin für drei Kinder – fordert die Bertelsmann Stiftung, um eine qualitativ hochwertige frühkindliche Bildungsarbeit gut leisten zu können. Davon sind Kitas in weiteren Teilen Deutschlands jedoch weit entfernt, wie der Ländermonitor Frühkindliche Bildungssysteme 2014“ klar zeigt: Bei den Kleinsten unter drei Jahren betreut eine Fachkraft im Westen durchschnittlich 3,8 Kinder, während sie im Osten für 6,7 Kinder zuständig wäre. Ebenso signifikant ist das Gefälle bei den etwas Älteren über drei Jahren. So kommen in …

Weiterbildung und Zertifizierung

Weiterbildung in Sicht: Das sind die nächsten Kurse Kinder individuell fördern und in den Blick nehmen, Eltern einbeziehen in die Bildungsprozesse ihrer Kinder, sich beteiligen am Aufbau einer kinder- und familienfreundlichen Infrastruktur im Stadtteil – all dies sind Leitziele von Early Excellence. Die Teilnehmer/-innen werden zunächst in die Geschichte, in die Grundlagen und in die Qualitätskriterien des Early- Excellence-Ansatzes eingeführt. Sie haben Gelegenheit, sich mit den zentralen Bausteinen „Pädagogische Strategien“, „Beobachtung“, „Dokumentation“, „Individuelle Angebote zur Förderung der Kinder“, „Zusammenarbeit mit Eltern und Familien“ und „Öffnung der Kita in den Sozialraum“ auseinander zu setzen. Einblicke in Einrichtungen, die bereits nach dem …

Aktuelles aus dem Netzwerk

Qualität wird groß geschrieben: Zweite Early Excellence-Fachtagung des DRK Kreisverbandes Coesfeld In der ersten Herbstferienwoche trafen sich 270 Erzieherinnen und Erzieher des Deutschen Roten Kreuzes in Lüdinghausen in den Räumlichkeiten des Gymnasiums Canisianum zur zweiten Early Excellence Fachtagung mit dem Thema „Abenteuer Lernen“. „In den letzten Jahren haben die Träger und Einrichtungen sehr viel dafür getan, die Plätze, besonders auch für die jungen Kinder, auszubauen. Jetzt ist es an der Zeit, sich wieder mehr mit pädagogischen Inhalten auseinanderzusetzen,“ so Christoph Schlütermann, Vorstand des DRK Kreisverbandes Coesfeld. Mit der Organisation eines Fachtages in dieser Dimension unterstütze der DRK Kreisverband die Qualitätsentwicklung …

Blick über den Tellerrand

Clownsworkshop für Flüchtlinge mit den ROTEN NASEN Im November 2014 erreichte die Heinz und Heide Dürr Stiftung ein Schreiben vom Verein ROTE NASEN: Wie wäre es, ein Clownprojekt für Flüchtlinge zu fördern?ROTE NASEN e.V. gehört zur gemeinnützigen, internationalen Organisation RED NOSES–Clowndoctors International, deren Clowns Lachen und Lebensfreude zu leidenden Menschen bringt. Bei der Projektanfrage handelte es sich konkret um einen Clownsworkshop für Flüchtlingskinder und ihre Eltern. Die Idee war, dass Flüchtlingsfamilien Fähigkeiten aus der Clownerie und der Zirkuswelt erlernen und sich über diese gemeinsamen positiven Erfahrungen ihrer inneren Stärke bewusst werden, traumatische Erlebnisse verarbeiten und neue Hoffnung und Zuversicht gewinnen. …

Projekte

Gestatten … – das KiFaZ stellt sich vor! Unser Kinder- und Familienzentrum KiFaZ liegt im Reutlinger Stadtteil Ringelbach. Bereits vor vier Jahren konnten wir in unser schönes und neues Refugium einziehen: Es wurde schon von Anfang an als Familienzentrum in unterschiedlicher Trägerschaft konzipiert und beherbergt ein großes städtisches Kinderhaus, eine Kinderkrippe der Bruderhausdiakonie und eine Etage für Elternbildungsangebote.Insgesamt werden bis zu 136 Kindern im Alter von 1- 6 Jahren mit ihren Familien dort aufgenommen. Auf unserer Elternetage – aber natürlich auch im ganzen Haus – stehen unsere Familien im Mittelpunkt. Die Palette der Möglichkeiten ist bunt und weit gespannt:Sie reicht …

Aktuelles aus dem Netzwerk

Walk & Talk 2015: Fachgespräche und Anregungen mit Wohlfühl-Charakter Am 17. und 18. September fand der diesjährige Walk & Talk an einem ganz besonderen Ort statt – auf dem Hofgut Hopfenburg nahe Münsingen im Biosphärengebiet Schwäbische Alb. Zu diesem sehr entlegenen Ort schafften es Kolleginnen und Kollegen aus weiten Entfernungen wie Berlin und Hannover. Aber auch die nähere Umgebung war gut vertreten: Aus Esslingen, Biberach, Stuttgart und Geislingen waren alte und neue Bekannte vom Fach auf die Alb gereist. Das Hofgut Hopfenburg besticht durch sein Konzept, das sehr gut zum EE-Ansatz passt: Dort arbeiten Menschen, die begeistert für ihre Sache …

Weiterbildung und Zertifizierung

5 Jahre Zertifizierungsverfahren ***eec-deutschland! Vor genau 5 Jahren wurde auf der Grundlage des Berliner Early-Excellence-Modells das Zertifizierungsverfahren ***eec-deutschland entwickelt. Bereits kurze Zeit später wurden die ersten Zertifikate an Kindertageseinrichtungen verliehen, die sich entschieden hatten, den Early Excellence Ansatz in ihrer Praxis stetig umzusetzen. Dem im Pestalozzi-Fröbel-Haus gegründeten ***eec-rat – bestehend aus Prof. Dr. Sabine Hebenstreit-Müller, Prof. Dr. Ursula Rabe-Kleberg und Dr. Annette Lepenies – war es von Beginn an wichtig, ein Zertifizierungsverfahren zu entwickeln, in dem sich zentrale Grundgedanken des eec-Ansatzes wiederspiegeln. Für den Prozess der Zertifizierung ***eec-deutschland gilt demnach genau derselbe Grundsatz: Die professionelle und wertschätzende Haltung im Umgang …

Projekte

Qualitätsbausteine für Early Excellence – Familienzentren   Angeregt durch das „Qualitätshandbuch der Familienzentren im Berliner Bezirk Friedrichshain-Kreuzberg“, das vor Ort als ein wichtiges Instrument zur Qualitätsentwicklung eingesetzt wird, wurden im Pestalozzi-Fröbel-Haus Qualitätsbausteine für Familienzentren erarbeitet, die die eigene Arbeit nach Early Excellence widerspiegeln. Definiert werden insgesamt zwölf solcher Bausteine, die die Early-Excellence-Arbeit in einem Familienzentrum anhand von Leitsätzen und Indikatoren aufschlüsseln. Damit kann jeweils eine konkrete Überprüfung erfolgen, ob die gesetzten Ziele von allen geteilt werden und woran man erkennen kann, ob diese auch in der Praxis umgesetzt werden. Mit Hilfe der Qualitätsstandards soll ein Prozess der Reflexion und Überprüfung …

Publikationen

Im Dialog mit der Praxis – Weiterentwicklungen von Early Excellence PFH-Beiträge zur pädagogischen Arbeit, Band 16. 196 Seiten, mit zahlreichen farbigen Abbildungen Sabine Hebenstreit-Müller (Hrsg.) Wie können Interaktionen von Kindern beobachtet und dokumentiert werden? Wie können die pädagogischen Strategien genutzt werden für den Aufbau einer positiven Feedback-Kultur im Team? Wie kann ein Spielplatz nach Early-Excellence-Gesichtspunkten gestaltet werden? Auf welche Weise können pädagogische Fachkräfte in einen anregend-forschenden Dialog mit Kindern gehen? Wie können anknüpfend an die Interessen und Themen der Kinder Projekte entstehen?         Zu solchen und vielen anderen Fragen liefert der Band praktische Antworten, die zugleich zeigen, …

Gesichter des Netzwerks

Beruflich und privat begeistert von Early Excellence: Marlies Leifken   Marlies Leifken Erzieherin und DiplompädagoginFachberaterin beim DRK Kreisverband CoesfeldEEC BeraterinNRW Multiplikatorin Alltagsintegrierte Sprachbildung Immer wenn ich Kinder sehe, die an Bachläufen, auf der Wiese oder im Wald versunken und vertieft kreativ spielen, sich dabei unbeobachtet fühlen und lustvoll „ausprobieren“, geht mir mein Herz auf. Leider ist das nicht allen Kindern möglich!Deshalb muss sich aus meiner Sicht die Arbeit in den Tageseinrichtungen, in denen Kinder immer mehr Zeit ihres Alltages verbringen, verändern! Schon in meiner frühen Jugend hat ich mich die ursprüngliche, offene und ehrliche Art von Kindern fasziniert.Das ist wohl …